Anke Hofmeister

Die 10 häufigsten Planungsfehler in der Küche

24. Januar 2018
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24. Januar 2018 | Anke Hofmeister

Die 10 häufigsten Planungsfehler in der Küche

Eine neue Küche ist wie ein neues Leben… oder zumindest fast! Laut Umfragen kauft sich jeder Bundesdeutsche im Durchschnitt genau 2 x im Leben eine neue Küche. Hinzu kommt, dass der Kauf einer Küche mit keinen ganz unerheblichen Kosten verbunden ist. Deshalb ist es ratsam, sich vorher intensiv Gedanken zu machen und nach Möglichkeit, Fehler in der Planung von vorneherein zu vermeiden. Wir haben die 10 häufigsten Fehler und bessere Lösungen dazu für Sie zusammengetragen… damit Sie lange Freude an Ihrer Traumküche haben.

Fehler Nummer 1… Mangelhafte Bedarfsermittlung

Wer sich mit dem Gedanken an eine neue Küche trägt, beschäftigt sich erst einmal intensiv mit der Optik, dem Look der Küche. Mindestens genauso entscheidend ist aber die Funktionalität. Denn eine Küche ist ein Arbeits- und Lebensraum, in dem sich Familie und Freunde treffen, hier wird gekocht, gegessen, gefeiert, gelebt. Deshalb muss eine Küche vielen Anforderungen gerecht werden, die weit über das „Schön aussehen“ hinausgehen.

Planung Fehler Kücher Fragen Bedarfsermittlung Mangelhaft

Fragen, die Sie sich stellen sollten:

  •  Wer wird am allermeisten in der Küche arbeiten?
  •  Welche persönlichen Gewohnheiten sollten berücksichtigt werden?
  •  Soll ein Essplatz integriert werden, wenn ja, für wie viele Personen?
  •  Ist die Küche offen zum Wohnraum?
  •  Gibt es Kinder im Haushalt oder sind welche geplant?

Tipps zur Vorgehensweise:

  • Machen Sie sich deshalb genau klar, was Sie sich von der neuen Küche wünschen.
  • Besprechen Sie diese Wünsche auch mit den anderen Familien-Mitgliedern und integrieren Sie deren Bedürfnisse.
  • Erstellen Sie eine Liste aller Anforderungen.
  •  Informieren Sie sich im Vorfeld, was heute im Bereich Küche möglich ist.

Wenn Sie so vorbereitet den Gang in ein Küchenstudio antreten, werden Sie auch eine entsprechend ausgeklügelte und auf Ihre Bedürfnisse hin ausgerichtete Küchenplanung bekommen. Und sich nicht hinterher ärgern, was vielleicht alles übersehen worden ist.

Planung Fehler Küche Ungenau Maße

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Fehler Nummer 2… Ungenaues Küchen-Aufmaß

Das Aufmaß des Küchenraumes kann wirklich nicht genau genug sein. Jeder Millimeter ist hier von Bedeutung. Neben einem maßstabsgetreuen Grundriss sollte es auch eine oder mehrere Skizzen geben mit allen vorhandenen Elementen wie Fenster, Türen, Heizung, evtl. Wandvorsprüngen, Steckdosen sowie Wasser- und Elektroanschlüssen. Die meisten Reklamationen rühren am Ende von fehlerhaften Messungen. Deshalb empfehlen wir dringend, dies vom Fachmann übernehmen zu lassen.
Beratung und Aufmaß vom Küchenfachmann

Die Hofmeister GmbH in Bietigheim-Bissingen bietet an, das Aufmaß kostenlos durchzuführen. So kann man sicher sein, dass am Ende auch wirklich alles perfekt passt. Und nicht nur das, man kann sich gleich rundum zuhause beraten lassen. Denn so bekommt der Küchenplaner ein noch besseres Gefühl für die Räumlichkeit und den Einrichtungsstil und kann noch mehr und vor allem noch bessere Ideen für kreative Lösungen entwickeln.

Fehler Nummer 3… Die falsche Küchen-Form gewählt

Je nach Raumgröße, örtlichen Gegebenheiten, offener oder geschlossener Küche eignen sich bestimmte Küchen-Formen besser als andere. Hier sollte man nicht vorschnell die einfachere Variante wählen, sondern sich ruhig mal verschiedene Optionen planen lassen. Oft ist wesentlich mehr möglich, als man anfangs vermutet, bis hin zur Verlegung von Anschlüssen und Steckdosen oder sogar Durchbruch von Wänden.

Planung Küchen Falsch Form

Man unterscheidet grundsätzlich 6 verschiedene Küchenformen:

  • Einteilige Küchenzeile
  • zweiteilige Küchenzeile
  • L-förmige Küche
  • U-förmige Küche
  • G-förmige Küche
  • Inselküche.

 

 

Planung Fehler Küche Arbeitshöhe Niedrig

Fehler Nummer 4… Zu hohe oder zu niedrige Arbeitshöhen

Wenn man eine Sache bei der Küchenplanung nicht unterschätzen sollte, dann ist es die richtige Arbeitshöhe. Diese sollte sich unbedingt an der Person orientieren, die am meisten Zeit in der Küche verbringt. Ist die Arbeitshöhe zu niedrig, stellen sich schnell Rückenschmerzen ein und verleiden den Spaß am Kochen. Wichtig zu wissen: der Herd sollte niedriger sein als die Spüle. Und wer sich insgesamt weniger bücken möchte, plant Geschirrspüler, Backofen und Kühlschrank nach Möglichkeit erhöht ein.

Fehler Nummer 5… Zu wenig Arbeitsfläche

Kochen macht nur Spaß, wenn man sich ein wenig ausbreiten kann. Nichts schlimmer, als wenn man irgendwann nicht mehr weiß, wo man etwas hinstellen soll. Deshalb ist eine möglichst große Arbeitsfläche enorm wichtig. Wo sollten überall unbedingt Arbeitsflächen sein: Links und rechts neben der Kochstelle sollten Sie unbedingt Arbeitsfläche einplanen. Gerade wenn man mal schnell einen überkochenden Topf von der Herdplatte runterziehen muss, kann das sehr sinnvoll sein. Zwischen Kochstelle und Spüle ist die Hauptarbeitsfläche, hier spielt sich das Meiste ab. Zwischen 80 und 120 cm sollten Sie hier einplanen. Denken Sie auch an etwas Arbeitsfläche neben dem Kühlschrank. Hier die Einkäufe schon mal abstellen zu können, bevor man sie in den Kühlschrank räumt, kann ebenso angenehm sein, wie die Frühstücks-Utensilien kurz zwischen zu lagern, bevor man den Tisch deckt.

Planung Fehler Küche Arbeitsfläche Wenig

Planung Küche Fehler Ecke ungenutzt

Fehler Nummer 6… Tote Ecken

Gerade bei L-, U- oder G-Küchenformen entstehen Ecken, die auch heute oft noch toter Raum sind. Dabei muss das nicht sein. Mit
cleveren Eckschränken lässt sich hier enorm viel Stauraum schaffen und dank Drehkarussell, Le Mans-Auszügen oder sogenannter „Magic Corner“-Technik kommt man einfach und bequem an alle Töpfe, Pfannen und sonstigen Utensilien und hat einen sofortigen Überblick über den Inhalt.

Fehler Nummer 7… Zu wenig Bewegungsfreiheit, schlechte Laufwege

Ist die Person, die am meisten in der Küche arbeitet, Rechts- oder Linkshänder? Warum das wichtig ist? Weil sich daran die Anordnung der Küchenzonen orientieren sollte. Ein Rechtshänder arbeitet zum Beispiel von rechts nach links, ein Linkshänder logischerweise andersherum. Schubladen sollten – wenn möglich – nicht in einer Ecke untergebracht werden, weil so die Griffe beim Herausziehen an den angrenzenden Schrank stoßen könnten. Überhaupt ist bei allen Eckküchen darauf zu achten, dass sich alle Türen und Schränke problemlos öffnen lassen und nicht mit anderen Schränken kollidieren. In einer Küche ist man ständig in Bewegung. Deshalb sollte man hervorstehende Kanten und Ecken vermeiden, denn sie sind unnötige Verletzungsfallen und stören die Laufwege.

Planung Küche Lösung Müll

Fehler Nummer 8… Unzureichende Lösung für den Müll

Oft wird der Müll einfach nur in einem simplen Eimer unter der Spüle vorgesehen. Dabei ist weder der Ort gut gewählt, noch lässt sich so eine vernünftige Mülltrennung vornehmen. Dabei gibt es heute durchdachte, äußerst praktische Müllsysteme, die man gleich bei der Planung mit vorsehen kann. Leicht zugänglich sollte der Platz sein und von außen natürlich unsichtbar. Die cleveren Lösungen sehen in der Regel drei verschiedene Bereiche vor, einen für Papier, einen für Bioabfälle und einen für den Restmüll. Idealerweise beendet sich der Müllbereich in der Nähe der Arbeitsfläche, die hauptsächlich für die Essensvorbereitung verwendet wird. Und eine automatische Öffnung der Türen macht Sinn, weil man meistens gerade die Hände nicht frei und sauber hat und schnell den Müll loswerden möchte. Mittels eines kurzen Drucks mit dem Knie gegen die Tür öffnet sich diese dann automatisch… wie angenehm!

  • Passen Sie Größe und Volumen der Müllbehälter ihren individuellen Gewohnheiten und Lebensumständen an!
  • Wenn Sie viel mit frischen Zutaten kochen, denken Sie an einen ausreichend großen Kompostbehälter!
  • Berücksichtigen Sie die Vorschriften Ihres Wohnortes zur Mülltrennung!
  • Vermeiden Sie störende Gerüche durch Behälter mit Deckel!
  • Bei Kompostbehälter ist ein integrierter Aktivkohlelter anzuraten!

Fehler Nummer 9… Geschirrspüler ist nicht in der Nähe der Spüle

Der Geschirrspüler sollte immer ganz in der Nähe der Spüle eingeplant werden. Denn manchmal spülen Sie vielleicht das ein oder andere Teil kurz vor und möchten es dann sofort einräumen, ohne eine Tropfenspur am Boden zu hinterlassen. Sehr zu empfehlen: Verwahren Sie Besteck, Geschirr und Gläser auch so gut es geht in der Nähe der Spülmaschine auf… so erleichtern Sie sich danach das Ausräumen!

Planung Küche Steckdose Wenig

Fehler Nummer 10… Zu wenig Steckdosen

In einer Küche muss ständig irgendetwas an Strom angeschlossen werden. Vom Kaffeevollautomat über die Küchenmaschine bis zum Toaster, Wasserkocher und Quirl. Wie ärgerlich, wenn dann immer zu wenig Steckdosen vorhanden sind. Wenn Sie also eine Küche planen, sprechen Sie Ihren Küchen-Fachmann an und fragen Sie nach Möglichkeiten. Oft können zusätzliche Steckdosen eingebaut werden. Optimal wären 10-14 Steckdosen, die man übrigens auch so platzieren kann, dass sie kaum auffallen.

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5. Dezember 2017 | Anke Hofmeister

Mit dem richtigen Licht durch die dunkle Jahreszeit

Und schon ist es wieder soweit. Spätestens mit der Zeitumstellung wird einem bewusst, dass wir uns auf die kalte Jahreszeit einstellen müssen. Auch wenn wir die schönen Seiten am Herbst und Winter lieben, so können uns die kurzen und häufig dämmrigen Tage ganz schön auf das Gemüt schlagen. Der Grund: Licht beeinflusst unsere “innere Uhr”. Gerade künstliches Licht kann den störenden Effekt noch verstärken. Daher ist es wichtig, die richtigen modernen Leuchtmittel so einzusetzen, um den natürlichen Rhythmus zu unterstützen und gegenzusteuern.

Gut zu wissen!

Mit dem Stand der Sonne ändert das Licht seine Färbung. Analysiert man das Spektrum des Tageslichts jedoch zu unterschiedlichen Uhrzeiten, lassen sich wichtige Faktoren für die Leuchten-Auswahl feststellen. Während tagsüber – insbesondere am Vormittag – der Blauanteil überwiegt, nimmt das Licht zum Abend hin einen deutlichen Rotstich an. Wir haben uns schon zu Urzeiten an diesen Licht-Rhythmus gewöhnt und unsere „innere Uhr“ danach ausgerichtet. Das bedeutet blaustichiges Licht macht wach und aufmerksam. Rötlichere Töne wiederum fördern die Entspannung und sorgen eher für Müdigkeit. Grund dafür sind bestimmte Rezeptoren in den Augen. Es handelt sich um Körperzellen, die die Substanz Melanopsin enthalten. Bei blauem Licht werden diese Rezeptoren aktiv und unterdrücken die Produktion des Schlafhormons.

Ein paar einfache Tipps können helfen, die Stimmung zu heben und dem Regen oder Schneematsch mit guter Laune zu trotzen.

 

Wichtig – die richtige Auswahl der Leuchtmittel ist entscheidend!

Büro

Der PC-Bildschirm liefert von sich aus einen hohen Blaulichtanteil und unterstützt damit den Wachzustand. Dennoch sind oftmals zusätzliche Leuchtquellen erforderlich. Als Deckenlicht können Sie hierbei auf eine Tageslichtlampe oder eine LED-Beleuchtung setzen. Achtung: Wenn Sie bis in den späten Abend hinein arbeiten müssen, sollten Sie den Blauanteil im Licht deutlich reduzieren. Zusätzlich zu einer Tageslichtlampe, die sie in den Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr einschalten sollten, brauchen Sie also eine weitere Lichtquelle, die für Abendstimmung sorgt. Das kann eine Schreibtischlampe mit konventioneller Glühbirne sein oder eine entsprechende LED-Leuchte.

Wohnzimmer

Hier verbringen wir meist die Stunden vor dem Schlafengehen. Demnach sollten die Leuchten am Abend eher warmes, rötliches Licht abgeben. Neben entsprechenden Lichtquellen kommen hierfür auch orange-rötlich getönte Lampenschirme in Frage. Denn nicht nur die Leuchtmittel selbst, sondern auch Schirmfarben beeinflussen die Tönung des Lichts.

Schlafzimmer

Hier sollten Sie unbedingt auf warmes, rötliches Licht setzen – insbesondere bei den Leselampen. Sowohl LEDs und Halogenleuchten gibt es auch in weiß-warm. Grelles Licht mit Blautönung gilt es hier unbedingt zu vermeiden!

Küche

Das hier viel gearbeitet wird, sollte jedem klar sein. Gutes helles, blauschimmerndes Licht ist daher wichtig. Aber auch für gemütliche Stunden, bei einer Tasse Tee oder einem Glas Rotwein darf Licht mit entspannender Wirkung nicht fehlen.

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9. Juni 2017 | Anke Hofmeister

5 Einrichtungs-Fehler

Heute möchte ich Sie auf die häufigsten Interior-Fehler aufmerksam machen. Mit einfachen Mitteln kann man sie vermeiden und so für ein harmonisch, top gestyltes Zuhause sorgen.

Fehler Nr. 1 – Weniger ist oft mehr!

Mit allzu vielen Möbeln und Accessoires wirken gerade kleine Räume schnell überfüllt, unübersichtlich und nicht passend. Hier ist es wichtig auf die Grundidee zu achten, sodass besondere Einzelstücke ihre Wirkung haben. Mit der gezielten Auswahl des Wohnstils, den passenden Farben und der Grundstimmung spiegeln Sie Ihren eigenen Geschmack und Ihre persönliche Note wieder.

Fehler Nr. 2 – Up to date… sein!

Es ist ganz hilfreich, ab und zu Zeitschriften oder Internetportale wie Pinterest zu durchstöbern. Oft stellt man ganz leicht fest, dass es wie auch in der Mode Branche Interior-Trends gibt. Zum Beispiel ist ein absolutes Muss, der seit zwei Jahren anhaltende Messing-Trend. Vor allem bei Accessoires wie Lampen, Vasen oder Coffeetables ist das ein Hingucker. Dieses Metall hat sich zum beliebten Klassiker entwickelt. Schon ein paar Teile setzen ein edles Finish und lassen die Wohnung modern gestylt wirken. Aber ACHTUNG, starke Farben, unruhiges Muster zerstören den Gesamtlook. Mein Tipp: Am schönsten wirkt Messing mit viel Weiß oder Schwarz.


Fehler Nr. 3 – Fehlender Mut zur Farbe!

Was viele nicht wissen, dass es unzählige Tapeten mit wunderschönen Motiven gib. Wählt man die passende Tapete zum Wohnstil, so werden Räume individuell aufgewertet und optisch interessanter. Dies gilt gerade bei einfachen Möbeln. Wichtig ist hierbei nur, dass Stil und Tapete zusammen passen. Zu skandinavisch angehauchter Einrichtung, zaubern klassische Streifen das maritime Flair. Zum Vintage-Style passen grafische Retro-Muster und Tapeten mit Beton-Optik, toll für sehr moderne und minimalistisch eingerichtete Wohnungen.

Fehler Nr. 4 – Planlose Bilderwahl!

Die Wände mit Kunst zu schmücken, ist eine bewerte Methode, um Räumen einen besonderen Flair zu verleihen. Jedoch sollte auch das gute Erbstück ein Upgrate gegönnt sein. Den Rahmen zu wechseln, wirkt oft Wunder. Doch achten Sie auch darauf, dass Raumkonzept bzw. Stil mit dem Bild eine Einheit ergeben. Heute sind Bilder Spiegel und Fotografien nicht teuer und mit etwas Geduld findet jeder das Passende.

Fehler Nr. 5 – Die Mischung machts!

Oft wirken Räume, die nur mit modernen Stücken eingerichtet sind, unpersönlich und langweilig. Probieren Sie es mit Einrichtungen im Vintage-Stil, die eine Patina oder eine expressive Form haben, aus. Dabei ist es egal, aus welcher Zeitepoche das besondere Stück stammt oder ob es ein Imitat ist. Der luxuriöre Glamour aus vergangenen Zeiten wir auch Ihrem Zuhause eine persönliche Note verleihen.

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7. April 2017 | Anke Hofmeister

Wer Ordnung hält ist zu faul zu suchen!

Stimmt genau! Denn wenn es um die allmorgentliche Frage geht: „Was soll ich bloß anziehen?“ erweist sich ein übersichtlicher Kleiderschrank für sehr hilfreich. Statt die Frage durch die Neuanschaffung von neuen Kleidern zu beantworten, sollten Sie lieber Ihre nächste Investition in einen Schrankraum legen. Dabei muss es nicht immer ein ganzes Zimmer sein. Mit ein bisschen durchdachter Planung und Umgestaltung findet man selbst in einer kleinen Wohnung Platz. Seien Sie kreativ!

Hier ein Planungsbeispiel:

Bestimmt gibt es eine ungenutzte Niesche im Schlafzimmer, Bad oder Flur. So kann z.B. im Schlafzimmer durch eine Abgetrennte Zwischenwand i Leichtbauweise, Glas, Vorhang oder Rollo eine offene Ankleide entstehen. Diese Zwischenwand dient gleichzeitig als Kopfteil fürs Bett.

Ich freue mich auf Eure Antworten und Kommentare, bis bald

Eure Anke Hofmeister

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24. Januar 2017 | Anke Hofmeister

Der Eames Chair

Beim Durchstöbern von Instagram Seiten mit Interieur-Ideen und beim aufmerksamen Durchblättern von Modejournalen stößt man immer wieder auf einen Stuhl, den es in allen möglichen Variationen und in ganz unterschiedlichen Materialien gibt: Den Eames Chair. Was die wenigsten wissen: Bei diesem Stuhl handelt es sich um einen absoluten Klassiker. Geprägt durch den zweiten Weltkrieg entwarf ihn das amerikanische Ehepaar Ray und Charles Eames in den 50er Jahren. Charles Eames war Architekt und seine Ehefrau Ray eine Künstlerin. Was sie antrieb war der Ehrgeiz, aus einfach verfügbaren Materialien ein Möbelstück mit neuen Eigenschaften zu formen und dabei mit beschränkten Mitteln zurechtzukommen. Das Ziel war, Funktionalität und Schönheit zu vereinen. Die Sitzschale – meist aus Kunststoff – ist der menschlichen Anatomie angepasst und simpel auf ein Drahtgestell geschraubt. Diese innovative Kombination aus günstigem Plastik und zarter Metallkonstruktion ist unverwechselbar. Architektur und Design der klassischen Moderne prägen diesen Stuhlklassiker. Oder anders ausgedrückt: Augenmaß und Humor.

Bis heute ist die Ursprungsidee von Ray und Charles in den Stühlen geblieben und mit etwas Glück findet man sogar ein Original auf einem Flohmarkt. Oder Sie erwerben bei uns ein Neuteil zum überraschend günstigen Preis… in Ihrer Wunschfarbe, Wunschmaterial in unerlässlich vielen Varianten.

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21. Dezember 2016 | Anke Hofmeister

Wie finde ich meinen Stil?

Zuerst möchte ich Dir sagen, dass Du Deinen Stil nicht finden musst! Du lebst ihn bereits. Natürlich wollen wir (und damit meine ich nicht nur uns Frauen), dass alles perfekt aufeinander abgestimmt ist. Doch das ist ein Denkfehler. Es ist Deine individuelle Sicht und Deine ganz persönlichen Ansprüche, die Deinen Stil prägen. Das ideale Zusammenspiel entsteht durch Dein Wohnumfeld. Am besten siehst Du dich genau bei Dir zuhause um und analysiert Deine Umgebung. Wie und wo wohnst Du? Nicht jeder wohnt mitten in der Natur auf einem Bauernhof oder in einer schicken Loftwohnung oder mitten in der Stadt in einer schön sanierten Altbauwohnung. Wichtig ist, zu erkennen, welche Materialien in Deinem Zuhause vorkommen, da Dein Wohnstil sich in diesen Materialien und Formen widerspiegeln sollte. Beginne einfach damit, den Grundfarbton Deines Zuhauses zu finden und durch dazu passende Farben ein harmonisches Wohnbild zu erreichen.

Ich möchte Dir drei unterschiedliche Beispiele zur Anregung zeigen:
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Dieser Stil wird nicht nur durch die klaren Linien der Möbel, durch die Farben der Wand und des Bodens bestimmt, sondern es sind die provisorisch angebrachten Bilder und die chaotisch wirkende Unordnung, die den Raum sympathisch macht. Bitte – hier darf und muss gelebt werden!

Ideal hierzu passt „Freistil“, die junge Kollektion von Rolf Benz. Diese Marke verkörpert hohe Qualität, die Möbelstücke sind belastbar und zudem leicht zu pflegen. „Freistil“ ist frisch, jugendlich und unkompliziert.
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Gegensätze ziehen sich bekanntlich an! Die feinen und hochwertigen Materialien aus Leder, Holz und Steinfurnier bilden das Gegenstück zum derben Webteppich, dem industriellen, unschönen Heizkörper und zur groben Backsteinwand. Das Bild und die Lampen entsprechen dem Zeitgeist. Dieser Stil verlangt eine klare Ordnung und schafft damit ein modernes Wohnbild. Ein Stil der Ruhe und Ausgeglichenheit.

Die edle Produktpalette von Contur perfektioniert diesen Raum und lässt gleichzeitig viel Platz für individuelle Kreativität.

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Die dominante Farbe bestimmt die Wärme dieses Raumes. Der gemütliche Teppich wird zum erweiterten Sofa und der unikate Couchtisch zum Hingucker. Mit der kostengünstigen 3D Fototapete und den minimalistisch wirkenden Regalen bekommt dieser Raum eine jugendliche Frische. Ein Muss… die verspielt angehefteten Urlaubspostkarten, Eintrittskarten und Flugtickets.

Paul Philipp ist eine unkomplizierte und vielseitige Designerkollektion, die sich durch starke Stoff- und Materialmuster hervorhebt. Ein großes Plus steht für das perfekte Preis-Leistungsverhältnis.

Ich freue mich auf Eure Antworten und Kommentare, bis bald
Eure Anke Hofmeister

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20. Dezember 2016 | Anke Hofmeister

Wie wichtig ist die richtige Matratze?

Die perfekte 2qm Matratze gehört mit zu den wichtigsten Dingen im Leben eines Menschen.

Du magst vielleicht denken, dass es etwas übertrieben klingt … stimmt … aber wichtig für unser Wohlbefinden ist die richtige Matratze, denn nur wenn Du einen erholsamen Schlaf hast, kann sich Dein Körper regenerieren.

Aber wie finde ich die richtige Matratze für mich?

Merke: „Kaufe nie nie nie eine Matratze online!“

Lass Dir von einem Profiberater genau die Unterschiede zeigen und erklären. In unseren Fachabteilungen arbeiten die Berater mit einem Wirbelscanner. Mit diesem Gerät wird die Wirbelsäule vom Hals- bis zum Lendenwirbel vermessen und im Computer sichtbar gemacht. Anhand der Ergebnisse kann der Berater die richtige Matratze vorschlagen. Nicht nur die Art der Matratze ist ausschlaggebend für einen gesunden Schlaf, sondern auch das Grundmaterial. Abgestimmt auf die Matratze sollte immer der passende Lattenrost ausgewählt werden, denn ein richtiger Lattenrost macht 50 Prozent der Leistungsfähigkeit einer Matratze aus. Ein guter Lattenrost hat 36 bis 42 Latten und sollte verstellbar sein.

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Wichtig zu wissen! Alle 8 bis 10 Jahre sollte die Matratze ersetzt werden.

Neben den herkömmlichen Matratzentypen ist das Boxspringbett zu einer sehr guten und beliebten Alternative geworden. Boxspring ist eine Kombination von Matratze auf Matratze und plus einem Topper. Weil zwei Matratzen direkt aufeinander liegen, kann kein Gegendruck entstehen. Auch der Lattenrost entfällt beim Boxspringbett. Wichtig ist hier vor allem das Material des Toppers. Es gibt Latex, Visco und Kaltschaummaterial. Jedes dieser Materialien hat seine besondere Funktion. Während Latex sehr anpassungsfähig ist, haben Visco und Kaltschaum positive Temperatureigenschaften. Ein weiterer Vorteil von Boxspring: die komfortable Höhe des Bettes. Aber auch hier gilt der Grundsatz: „Kaufe nie,nie,nie ein Boxspringbett online!“

Und bitte nicht vergessen! Einmal im Jahr sollte der Topper bei 60°C gewaschen werden.

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19. Dezember 2016 | Anke Hofmeister

Wie wichtig ist ein schönes Kinderzimmer?

Natürlich ist mir bewusst, dass diese Frage für Eltern total unwichtig ist, deren Kinder nicht mal eine warme Mahlzeit am Tag haben und nicht regelmäßig zur Schule gehen können. Vergessen wir nie, wie gut es den meisten von uns in Deutschland geht.

Mir persönlich war es bei der Erziehung meiner drei Jungs immer wichtig, Ihnen zu sagen, dass der wirtschaftliche Wohlstand in Deutschland keine Selbstverständlichkeit ist. Und dass sie aus diesem Grund ihr Kinderzimmer und ihr Spielzeug schätzen und lieben lernen sollten.

Eine wichtiger Punkt hierbei ist die Ordnung. Der Lieblingspuppe oder dem Lieblingsauto am Ende des Tages seinen festen Platz zu geben, gehört meiner Ansicht nach genauso dazu wie wenn ich als Mutter die gewaschenen Socken zusammenlege und aufräume. Und: Ganz oft brauchen Kinder gar kein riesengroßes Kinderzimmer. Oft benötigen sie für ihren Lieblingsplatz nur etwas kreative Fantasie.

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Als Beispiel:

Hier ein kleines Raumwunder auf 9 qm: Bett, Schreibtisch, Stau-Regale und ein Kleiderschrank sind ein einziges Möbelstück. Eine Treppe, die für kleine Mädchen zum Laufsteg und für Buben zur Zugbrücke der Ritterburg werden können, führen zum Bett. Der entstehende Stauraum darunter dient zur Ruhehöhle oder einfach nur zum Rückzugsort für Leseratten. Die vielen Staukästen eignen sich besonders gut für Sportsachen, Spielzeug oder einfach nur, um die besonderen Fundstücke zu sammeln.

Hier fällt es keinem Kind schwer, Ordnung zu halten und auch das Zubettgehen wird zum Erlebnis.

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18. Dezember 2016 | Anke Hofmeister

Wie entstehen eigentlich Trends?

Bestimmt werden sich viele fragen: Wie entstehen eigentlich Trends? Woher kommen sie und wer macht sie?

Nun – diese Frage kann man eigentlich nicht wirklich beantworten. 

Trends entstehen durch das Wahrnehmen von Emotionen. Das Widerspiegeln von Erinnerungen unserer Wohlfühl-Momente und die Häufigkeit an ähnlichen Erlebten. 

Ein Beispiel dafür ist der momentane Trend des nordischen Lifestyles. In den letzten Jahren entdeckten viele die nordischen Länder als ein neues Urlaubsreiseland. Ruhe, scheinbar unberührte Natur und keine menschenüberfüllte Urlaubshotels locken viele Erholungsuchende an. Entspannung garantiert. Um dieses Gefühl auch nach dem Urlaub bewahren zu können, holt man sich die typischen Merkmale dieses Lifstyles ins heimische Wohnzimmer. 

So ist ein Trend geboren. 

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Blau-weiße Tapeten und Stoffe bestimmen die Farben. Glänzende Metalle spiegeln sich in Möbeln, Leuchten und Accessoires wider. Grobe Rattansofas und Sessel laden zum Relaxen ein. Spiegel und Schwarzweiß-Bilder runden diesen geradlinigen Trend ab. 

Wer einmal die Skandinavischen Länder bereist hat, wird sich mit diesen Trend in den Urlaub zurückversetzt fühlen und träumen.  

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